{"id":6793,"date":"2016-05-20T02:01:38","date_gmt":"2016-05-20T01:01:38","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.bmj.com\/bjsm\/?p=6793"},"modified":"2016-05-20T02:01:38","modified_gmt":"2016-05-20T01:01:38","slug":"training-furs-leben-bewegung-ist-medizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.bmj.com\/bjsm\/2016\/05\/20\/training-furs-leben-bewegung-ist-medizin\/","title":{"rendered":"Training f\u00fcrs Leben \u2013 Bewegung ist Medizin"},"content":{"rendered":"<p><em>von<strong> Nash Anderson<\/strong><\/em><em> B.Sc M.Chiro und <strong>James Steele<\/strong>, PhD, Dozent f\u00fcr angewandte Sportwissenschaften an der Southampton Solent University<\/em><\/p>\n<p>Neulich, in der \u00e4rztlichen Praxis, h\u00f6rte Nash die tolle Aussage eines Patienten, der sagte: <em>\u201eDie Leute fragen mich, warum ich die ganze Zeit ins Fitnessstudio gehe. Sie fragen mich, wof\u00fcr ich trainiere. <strong><u>Ich trainiere f\u00fcrs Leben!<\/u><\/strong>\u201c<\/em> Quintessenz dieser Unterhaltung war, dass wir, auch wenn wir durch \u201eWehwehchen\u201c eingebremst werden, in Schwung und aktiv bleiben m\u00fcssen, um uns richtig wohl zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Es ist immer sch\u00f6n zu sehen, wenn Patienten verstehen, dass Bewegung <em>f\u00fcrs Leben<\/em> ist. Um die Fr\u00fcchte zu ernten muss man kein Profisportler sein, oder sich auf ein bestimmtes Ereignis vorbereiten. Wenn diese Auffassung doch nur weiter verbreitet w\u00e4re!<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde durch die o.g. Erfahrung im klinischen Alltag angeregt, sowie durch die Teilnahme am Symposium \u201eExercise is Medicine\u201c (\u201eTraining\/Bewegung ist Medizin\u201c) der Royal Society of Medicine in London im Juni 2015.<br \/>\nDer Austausch mit @BJSM_BMJ (<em>Anm.: Account des British Journal of Sports Medicine<\/em>) auf Twitter spornte mich dazu an, dies niederzuschreiben und die Erkenntnis \u00fcber die Bedeutung und die Vorteile der k\u00f6rperlichen Bewegung zu teilen.<\/p>\n<p><strong>Verschiebung des Augenmerks weg von \u00e4sthetischen Aspekten zugunsten des gesundheitlichen Nutzens eines Trainings<\/strong><\/p>\n<p>Leider werden k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t und Training von Vielen lediglich als ein Mittel betrachtet auf potenzielle kurzfristige Ziele, in Bezug auf \u00e4u\u00dferliche Ergebnisse wie Leistungssteigerung oder Verbessern des Aussehens bez\u00fcglich der K\u00f6rperzusammensetzung hin zu arbeiten. All diejenigen die sich durch Training k\u00f6rperlich bet\u00e4tigen, werden eines dieser Ziele auch bis zu einem gewissen Grad erreichen. Allerdings mag das Ergebnis am Ende nicht so aussehen wie erwartet. Dies f\u00fchrt zu Entmutigung und zur Frage nach dem eigentlichen Sinn des Trainings. Es kann frustrierend sein, wenn man zwei Monate lang 4-5 mal pro Woche trainiert mit dem Ziel, dadurch abzunehmen, wenn man am Ende sogar schwerer ist, aufgrund der Tatsache dass begleitend zum Fettabbau die fettfreie Masse ansteigt.<\/p>\n<p>Eine weitere h\u00e4ufig beobachtete Entt\u00e4uschung besteht darin, am Ende eines Muskelaufbauprogramms nicht so muskul\u00f6s zu erscheinen wie urspr\u00fcnglich beabsichtigt, trotz der lebhaften Vorstellung der n\u00e4chste Arnold Schwarzenegger zu werden. Es ist leider harte Realit\u00e4t, dass nicht jeder seine anf\u00e4nglichen Ziele erreichen wird und dass bei vielen solchen Zielen die Aussicht auf Erfolg \u00fcberbewertet wird. Der Eindruck, prominente Erfolgsgeschichten seien repr\u00e4sentativ, ist leider ein Trugschluss. Sie stechen lediglich aus der Masse der vielen anonymen Misserfolge hervor. Aber beruht der Erfolg hier wirklich auf einer besonderen Form des Trainings, oder liegt das spezielle Ergebnis in den Genen?<\/p>\n<p>In der Reaktion auf Training und k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t unterliegen wir alle interindividuellen Unterschieden, die vorrangig auf genetische Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren sind (Hubal et al., 2005; Timmons, 2011). Andererseits wei\u00df man, dass Training und k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t solch ein breit gef\u00e4chertes Spektrum an m\u00f6glichen positiven Effekten nach sich zieht, dass beinahe jeder in irgendeiner Form davon profitieren kann. Leider ist aber gesundheitlicher Nutzen und damit verbunden eine langfristige Eind\u00e4mmung von Risikofaktoren schlichtweg nicht so sexy wie ein gut definierter, muskul\u00f6ser K\u00f6rper, oder auch das Erreichen eines pr\u00e4gnant hohen Leistungsniveaus.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen einen Weg finden wie wir die Wahrnehmung, dass Training prim\u00e4r auf \u00e4u\u00dferliche, \u00e4sthetische Ergebnisse abzielt, aus den K\u00f6pfen der breiten \u00d6ffentlichkeit verschwinden lassen k\u00f6nnen. Die Botschaft muss vielmehr lauten, dass auch wenn prim\u00e4re Trainingsziele nicht erreicht werden, man das Training deswegen nicht aufgeben, sondern <em>f\u00fcrs Leben trainieren<\/em> sollte. Es ist bekannt, dass Sport und k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t in einer Dosis-Wirkungs-Beziehung (Lee &amp; Skerret, 2001; Byberg et al., 2009) das allgemeine Sterblichkeitsrisiko senken (Paffenbarger et al., 1986; Nocon et al., 2008). Wird noch etwas intensiver und flei\u00dfiger trainiert, werden die positiven Effekte auf die Langlebigkeit sogar noch gr\u00f6sser (Lee et al., 2003; Wisloff et al., 2006; Laukkanen et al., 2010). Sich fit zu halten, basierend auf Training und k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t, scheint einer der prim\u00e4ren Faktoren zu sein, die Langlebigkeit nachhaltig beeinflussen. Kardiorespiratorische Fitness (Kokkinos et al., 2008; Lee et al., 2011; Wen et al., 2011), Kraft (Newman et al., 2006; Ruiz et al., 2008; Leong et al., 2015), Muskelmasse (Srikanthan &amp; Karlamangla, 2014), oder eine Kombination dieser Aspekte (Artero et al., 2011) sind alle in der Lage, multiple Sterblichkeitsrisiken zu reduzieren, mit m\u00f6glichen lebensverl\u00e4ngernden Folgen. Wir sprechen hier nicht \u00fcber riesige Verbesserungen hinsichtlich messbarer Fitnesswerte, wie wir sie bei professionellen Sportlern beobachten k\u00f6nnen, sondern lediglich vom Erreichen der eigenen genetisch vorgegebenen M\u00f6glichkeiten aufgrund von Bewegung und k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t.<\/p>\n<p><strong>Es geht aber nicht nur darum, f\u00fcr ein l\u00e4ngeres Leben zu trainieren, sondern auch f\u00fcr verbesserte K\u00f6rperfunktionen und eine ges\u00fcndere Lebensqualit\u00e4t.<\/strong> Es existieren reichliche Hinweise, dass Training ein breites Feld an Vorz\u00fcgen bez\u00fcglich gesundheitlicher Aspekte offeriert, einschlie\u00dflich einiger der unten aufgelisteten Punkte. Mehr noch, mit einem solch breiten Spektrum m\u00f6glicher positiver Resultate ist es hochgradig wahrscheinlich dass man sich zumindest etwas Gutes tut, selbst wenn man \u00e4sthetische oder leistungsbezogene Ziele, die sich leicht beobachten oder messen lassen, nicht erreicht. Tats\u00e4chlich schlie\u00dft eine aktuelle Studie beinahe frech, dass \u201e\u2026es niemanden gibt, der nicht auf irgendeine Weise auf ein widerstandsgest\u00fctztes Trainingsprogramm reagiert\u2026\u201c (Churchward-Venne et al., 2015). Was folgt ist eine kleine Auswahl m\u00f6glicher Verbesserungen die durch Bewegung und k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t erreicht werden k\u00f6nnen, sei es mittels ausdauer- oder kraftbasierten Trainings, die im o.g. \u201eExercise is Medicine\u201c Symposium der Royal Society of Medicine im Juni angesprochen wurden.<\/p>\n<p><strong>Kopf\/Geist<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verbesserte Wahrnehmungsf\u00e4higkeit und u.a. l\u00e4ngere Aufmerksamkeitsspannen, besseres Kurzzeitged\u00e4chtnis usw. bei \u00e4lteren Erwachsenen und bessere Hirnleistung<\/li>\n<li>Verlangsamte Abnahme kognitiver F\u00e4higkeiten<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Stimmung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verringerter Hang zur Depression<\/li>\n<li>Weniger Angst und Beklemmung<\/li>\n<li>Mannschaftssportarten f\u00f6rdern die Beteiligung an Gemeinschaftsaktionen und steigern dadurch die allgemeine Gesundheit und Zufriedenheit<\/li>\n<li>Verbessertes Selbstwertgef\u00fchl<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bewegungsapparat<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Moderates Training ist gut f\u00fcr Gelenkknorpel<\/li>\n<li>H\u00e4ufig: Gewichtskontrolle<\/li>\n<li>H\u00e4ufig: Kraft, Ausdauer und Energie<\/li>\n<li>H\u00e4ufig: Beweglichkeit und Koordination<\/li>\n<li>Erh\u00f6hte Knochendichte<\/li>\n<li>Verringerte Schmerzen und Gelenkbeschwerden, Bewegung spielt eine wichtige Rolle beim Reduzieren Arthrose-bedingter Symptome<\/li>\n<li>Reduzierte Schmerzen und Symptome bei Fibromyalgie<\/li>\n<li>Verbesserte Beweglichkeit<\/li>\n<li>Verbesserte Leistungsf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>Positive genetische Ver\u00e4nderungen in Bezug auf Alterungsprozesse<\/li>\n<li>30-60% verringertes Risiko einer Schenkelhalsfraktur<\/li>\n<li>Positive Trainingseffekte \u00fcberwiegen gegen\u00fcber den Risiken einer Osteoporose<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Innere Organe<\/strong><\/p>\n<p><u>Herz<\/u><\/p>\n<ul>\n<li>Verringertes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen<\/li>\n<li>Bewegung ist besser als eine perkutane koronare Intervention zur Gew\u00e4hrleistung des \u00dcberlebens ohne ein akutes kardiales Ereignis<\/li>\n<li>Verringerter Ruheblutdruck<\/li>\n<li>Jede Steigerung der k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t um 200 Schritte pro Tag hilft, das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 8-10% zu verringern<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfiges Training ist effektiver als ein Einsetzen von Stents<\/li>\n<\/ul>\n<p><u>Verdauungstrakt<\/u><\/p>\n<ul>\n<li>Verk\u00fcrzte Zeit der Darmpassage<\/li>\n<li>Verbesserte Ergebnisse nach Darmkrebs-Operationen<\/li>\n<li>Weniger Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie<\/li>\n<li>Geringere Sterblichkeitsrate nach einem Jahr<\/li>\n<li>H\u00f6here Einjahres-\u00dcberlebensrate<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Brustkrebs<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfiges Training kann das Brustkrebsrisiko bis zu 20% reduzieren<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Diabetesrisiko<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Verbesserter Glukose-\/Insulinstoffwechsel<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Allgemein<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>30-prozentige Verringerung aller Sterblichkeitsursachen, verbunden mit einer h\u00f6heren Lebenserwartung<\/li>\n<li>Verringerter K\u00f6rperfettanteil<\/li>\n<li>Verringerter Bauchfettanteil<\/li>\n<li>Verbesserte Blutfettwerte<\/li>\n<li>Erh\u00f6hter Grundumsatz<\/li>\n<li>Verbesserte Schlafqualit\u00e4t<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir m\u00fcssen uns vom Blick auf kurzfristige Trainingserwartungen l\u00f6sen. Training ist viel mehr als nur abzunehmen oder Muskelmasse aufzubauen. Die breite \u00d6ffentlichkeit muss ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die umfassenden Vorz\u00fcge k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t erlangen. Jeder der diesbez\u00fcglich gefragt wird:<\/p>\n<ol>\n<li><em>Wenn Du ins Fitness-Studio gehst um Muskulatur aufzubauen, aber Dein Ziel nicht erreichst, warum gehst Du dann \u00fcberhaupt? Wof\u00fcr trainierst Du?<\/em><\/li>\n<li><em>Oder, wenn Du ins Fitness-Studio gehst um abzunehmen, aber Dein Ziel nicht erreichst, warum gehst Du dann \u00fcberhaupt? Wof\u00fcr trainierst Du?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>sollte in der Lage sein zu antworten: &#8220;Ich trainiere f\u00fcrs Leben!&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Daher empfehle ich eindringlich die Verwendung von motivierenden Infografiken bez\u00fcglich der Vorteile k\u00f6rperlichen Trainings wie z. B. diese hier in einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichen <a href=\"https:\/\/blogs.bmj.com\/bjsm\/2016\/02\/19\/a-picture-is-worth-a-thousand-words-why-healthcare-professionals-should-know-and-care-about-infographics\/\">BJSM Blog von Andrew Murray et al<\/a>. in unseren <a href=\"https:\/\/twitter.com\/sportmednews\">Auftritten in den sozialen Medien<\/a>, um diese einem breiten Publikum zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend noch zwei sch\u00f6ne Zitate vom &#8220;Exercise is Medicine&#8221; Symposium:<\/p>\n<p><em>&#8220;Man ist nie zu alt um etwas Neues anzufangen&#8221; <\/em>\u2013 Dr. Charles Eugster (95 Jahre jung!)<\/p>\n<p><em>&#8220;Bewegungsmedizin muss sich vom g\u00e4ngigen medizinischen Modell l\u00f6sen. Vorbeugen ist besser als Heilen!&#8221; <\/em>Prof. John Buckley.<\/p>\n<p>Sowohl die Quintessenzen und Zitate des &#8220;Exercise is Medicine&#8221; Symposiums der Royal Society of Medicine in London im Juni 2015, als auch der Austausch mit @BJSM_BMJ auf Twitter haben mich veranlasst, diesen Artikel zu schreiben und die Botschaft zu weiterzuverbreiten.<\/p>\n<p>Die betreffenden Tweets und Informationen sind hier nachzulesen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sportmednews.com\/blog\/category\/exercise\">http:\/\/www.sportmednews.com\/blog\/category\/exercise<\/a><\/p>\n<p><strong>Artikel \u00fcbersetzt aus dem Englischen von:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Isabel Schneider<\/strong><\/p>\n<p>M.A. Englisch als Fremdsprache<\/p>\n<p>MA Sportwissenschaften<\/p>\n<p>Dozent an der H:G Hochschule f\u00fcr Gesundheit und Sport, Technik und Kunst<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Isabel.Schneider@my-campus-berlin.com\">Isabel.Schneider@my-campus-berlin.com<\/a><\/p>\n<p>Physio-Motion \u2013 Beratung und Dienstleistungen rund um Sport, Bewegung und Gesundheit<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.physio-motion.de\">www.physio-motion.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.facebook.de\/physi0motion\">www.facebook.de\/physi0motion<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.youtube.de\/physi0motion\">www.youtube.de\/physi0motion<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/isi69schneider\">@isi69schneider<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Artikel wurde im Original auf Englisch publiziert bei BJSM blog (<\/strong><a href=\"https:\/\/blogs.bmj.com\/bjsm\/\"><strong>https:\/\/blogs.bmj.com\/bjsm\/<\/strong><\/a><strong>). Hier k\u00f6nnen Sie den Artikel im Original lesen: <\/strong><a href=\"https:\/\/blogs.bmj.com\/bjsm\/2016\/02\/23\/train-for-life-exercise-is-medicine\/\">https:\/\/blogs.bmj.com\/bjsm\/2016\/02\/23\/train-for-life-exercise-is-medicine\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Artero, E.G., et al., 2011. A prospective study of muscular strength and all-cause mortality in men with hypertension. <em>J Am Coll Cardiol<\/em>. 57(18), pp 1831-1837<\/li>\n<li>Byberg, L., et al., 2009. Total mortality after changes in leisure time physical activity in 50 year old men: 35 year follow-up of population based cohort. <em>Br J Sports Med.<\/em> 43(7), pp 482<\/li>\n<li>Churchward-Venne, T.A., et al., 2015. There are no nonresponders to resistance-type exercise training in older men and women. <em>J Am Med Dir Assoc<\/em>. 16(5), pp 400-411<\/li>\n<li>Hubal, M.J., et al., 2005. Variability in muscle size and strength gain after unilateral resistance training. <em>Med Sci Sports Exerc.<\/em> 37(6), pp 964-972<\/li>\n<li>Kokkinos, P., et al., 2008. Exercise capacity and mortality in black and white men. <em>Circulation<\/em>. 117(5), pp 614-622<\/li>\n<li>Laukkanen, J.A., et al., 2010. Cardiorespiratory fitness, lifestyle factors and cancer risk and mortality in Finnish men. <em>Eur J Cancer. <\/em>46(2), pp 355-363<\/li>\n<li>Lee, I., and P. J. Skerrett, 2001. Physical activity and all-cause mortality: what is the dose-response relation? <em>Med Sci Sports Exerc<\/em>. 33(6), S459 \u2013 S471<\/li>\n<li>Lee, I., et al., 2003. Relative intensity of physical activity and risk of coronary heart disease. <em>Circulation<\/em>. 107(8), pp 1110 \u2013 1116<\/li>\n<li>Lee, D. C., et al., 2011. Comparisons of leisure-time physical activity and cardiorespiratory fitness as predictors of all-cause mortality in men and women. <em>Brit J Sports Med. <\/em>45, pp 504 \u2013 510<\/li>\n<li>Lee, D.C., et al., 2011. Long-term effects of changes in cardiorespiratory fitness and body mass index on all-cause and cardiovascular disease mortality in men: the Aerobics Center Longitudinal Study. <em>Circulation<\/em>. 124(23), pp 2483-2490<\/li>\n<li>Leong, D. P., et al., 2015. Prognostic value of grip strength: findings from the Prospective Urban Rural Epidemiology Study. <em>Lancet<\/em>. 386(9990), pp 266-273<\/li>\n<li>Newman, A. B., et al., 2006. Strength, but not muscle mass, is associated with mortality in the health, aging and body composition study cohort. <em>J Gerontol<\/em>. 61A(1), pp 72 \u2013 77<\/li>\n<li>Nocon, M., et al., 2008. Association of physical activity with all-cause and cardiovascular mortality: a systematic review and meta-analysis. <em>Eur J Cardiovasc Prev Rehabil<\/em>. 15(3), pp 239 \u2013 246<\/li>\n<li>Paffenbarger, R.S. et al., 1986. Physical activity, all-cause mortality, and longevity of college alumni. <em>N Engl J Med<\/em>. 314(10), pp 605-613<\/li>\n<li>Ruiz, J.R., et al., 2008. Association between muscular strength and mortality in men: prospective cohort study. <em>BMJ<\/em>. 337, pp a439<\/li>\n<li>Srikanthan, P., &amp; Karlamangla, A.S., 2014. Muscle mass index as a predictor of longevity in older adults. <em>Am J Med<\/em>. 127(6), 547-553<\/li>\n<li>Timmons, J.A., 2011. Variability in training-induced skeletal muscle adaptation. <em>J Appl Physiol<\/em>. 110(3), pp 846-853<\/li>\n<li>Wen, C. P, et al., 2011. Minimum amount of physical activity for reduced mortality and extended life expectancy: a prospective cohort study. <em>The Lancet<\/em>. 378, pp 1244 \u2013 1253<\/li>\n<li>Wisloff, U., et al., 2006. A single weekly bout of exercise may reduce cardiovascular mortality: how little pain for cardiac gain? \u2018The HUNT study, Norway\u2019. <em>Eur J Cardiovasc Prev Rehabil<\/em>. 13(5), pp 798 \u2013 804<\/li>\n<\/ol>\n<p><!--TrendMD v2.4.8--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Nash Anderson B.Sc M.Chiro und James Steele, PhD, Dozent f\u00fcr angewandte Sportwissenschaften an der Southampton Solent University Neulich, in der \u00e4rztlichen Praxis, h\u00f6rte Nash die tolle Aussage eines Patienten, der sagte: \u201eDie Leute fragen mich, warum ich die ganze Zeit ins Fitnessstudio gehe. Sie fragen mich, wof\u00fcr ich trainiere. 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